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Während er weiter seinen Beruf und Freundekreis pflegen kann, "nach der Arbeit, brauch ich auch mal ein Abend mit meinen Kumpels", verarztet sie aufgeschlagene Knie, liest Gute Nacht Geschichten vor, organisiert Spielnachmittage mit Kindergarten- und Schulfreunden, führt Elterngespräche, hört sich die Sorgen und Ängste der Kinder an.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shevek« (4. Februar 2013, 16:45)
Während er weiter seinen Beruf und Freundekreis pflegen kann, "nach der Arbeit, brauch ich auch mal ein Abend mit meinen Kumpels", verarztet sie aufgeschlagene Knie, liest Gute Nacht Geschichten vor, organisiert Spielnachmittage mit Kindergarten- und Schulfreunden, führt Elterngespräche, hört sich die Sorgen und Ängste der Kinder an.
Ja, da kommt man nur schwer gegen an.
Und am Ende ist sie eben im Thema Kinder drin und er verdient Geld.
Ist ja sogar bei uns so, auch wenn mein Mann sich um die Kinder kümmert, auch einspringt und alles. Aber er ist nun mal derjenige mit dem Job, der Kohle reinbring, die wir auch brauchen und ich habe dadurch auch die Zeit für die Kinder - das ergänzt sich auch und läuft solange wir zusammen sind. Ich kann ja kurz mit ihm alle Eckpunkte abklären, und das Geld ist selbstverständlich für alle da.
Nur, was wäre würden wir uns trennen? Würden wir nicht zusammenleben?
Beruflich hat er einfach 10 Jahre Vorsprung, er hat jünger angefangen als ich, und die Kinder waren ja versorgt.
Nach einer Trennung würde er einfach weitermachen, hätten wir nie zusammengelebt, hätte er diese Karriere genauso machen können.
Und ich hätte als Alleinerziehende nur weniger Möglichkeiten als jetzt mit Mann.
Was ist nun mit dem Ausgleich dieser Situation?
Wird immer weiter zurückgefahren.
) erheblich schlechter sind als die des Kindsvaters (vielseitige Berufserfahrung, hohe Flexibilität) - Pech für die Frau. Aber klar, es war ja eine "Familienentscheidung". Da darf eben, wie so oft, die Mutter die Konsequenzen tragen, während der Kindsvater sich auf die "Gleichberechtigung" beruft. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »staubschaefchen« (4. Februar 2013, 17:16)
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Äh, das können Mütter tun und Väter. Wenn der Vater Glück hat und den Kinder gehts gut bei Muttern, dann ist das eben so. Eine Frau könnte ungestraft auch umgekehrt ihr Kind beim Manne lassen und auch sie könnte Glück haben und den Kindern geht es da gut. Hat man ja auch schon gesehen... Der Gesetzgeber hat damit auf jeden Fall nichts zu tun, denn es ist kein mögliches Verhalten unter Strafe gestellt.Ahja. In anderen Worten, Mütter haben die Möglichkeit, ihr Kind irgendwo zurückzulassen, wo es ihm vermutlich nicht besonders gut geht im Vergleich zu vorher, während Väter sich um sowas keine Gedanken machen müssen, die Mütter werden sich ja schon gut drum kümmern.
Das war nur so eine Idee warum das so sein könnte. Was ist denn dein Vorschlag? Das Verlassen einer Schwangern für den Mann unter Strafe stellen? Nach dem guten alten Schuld-Prinzip, das bei Ehescheidungen in den 70ern (oder so) abgeschafft wurde? Wer geht verliert? Kann ich dann den Typen, der mich nicht mehr Will anzeigen und der verliert auf Lebenszeit sämtliche Väterrechte?Jaja, die biologischen Gründe, die Väter einfach abhauen lassen, haben die Mütter halt Pech gehabt.
Das finde ich so dermaßen frauenverachtend, dass mir die Worte fehlen. Natürlich, wie immer sind die Frauen an allem Schuld, solllen die sich doch mal überlegen, mit wem sie Sex haben!
Wie praktisch, dass ich mal ein Blogpost geschrieben habe, in dem es auch darum geht: Klick.
(Da argumentiere ich etwas besonnener, als jetzt nur wütend in die Tasten zu hauen.)
Hihi, das ist jetzt witzig...
Ja, wirklich total witzig.. was noch mal genau???Zitat
Glaubt ihr wirklich, dass alle Väter den Wunsch nach geteiltem Sorgerecht aus gut abgewägten und dem Kindeswohl zuträglichen Gründen äußern? Missbraucht da wirklich nie einer seine Macht?
Mütter haben diese Macht gerade OHNE Prüfung zu entscheiden, was sie wollen. Die Absicht der Väter sollte geprüft werden. Ich hab nichts anderes geschrieben.
Also: Kinder beiseite schaffen, dann klappts auch mit der Gleichberechtigung und die Mütter jammern nicht - dürfen nicht jammern - wenn sie nach Jahren der Kinderbetreuung im Job schlechtere Chancen haben als der Kindsvater. Solange ein Vater da ist, nur wenn der gar nicht erst auftaucht?Äh, das können Mütter tun und Väter. Wenn der Vater Glück hat und den Kinder gehts gut bei Muttern, dann ist das eben so. Eine Frau könnte ungestraft auch umgekehrt ihr Kind beim Manne lassen und auch sie könnte Glück haben und den Kindern geht es da gut. Hat man ja auch schon gesehen... Der Gesetzgeber hat damit auf jeden Fall nichts zu tun, denn es ist kein mögliches Verhalten unter Strafe gestellt.Ahja. In anderen Worten, Mütter haben die Möglichkeit, ihr Kind irgendwo zurückzulassen, wo es ihm vermutlich nicht besonders gut geht im Vergleich zu vorher, während Väter sich um sowas keine Gedanken machen müssen, die Mütter werden sich ja schon gut drum kümmern.
Als wäre alles gut, wenn man nur nen guten Krippenplatz hat.Nur noch als Ergänzung:
Es ist also eigentlich nicht zu übersehen, dass Frauen/Mütter im Berufsleben Nachteile haben, auch ohne dass die jahrelang wegen der Kinder zu Hause geblieben sind - aber wenn sie es getan haben/tun, dann ganz definitiv. Auch dann, wenn es eine "Familienentscheidung" war.
Und eigentlich wären jetzt die Väter gefragt, die nach ihrem Sorgerecht schreien, die sagen: Hallo, liebe Mütter, wir übernehmen jetzt die Hälfte der Elternzeit, wir lassen uns auch aufs Kind krank schreiben oder machen mal früher Schluss damit wir die Kinder zur Musikschule fahren oder zum Elterngespräch gehen können.
Dann könnte ich diesen Vätern ihren Wunsch nach dem Sorgerecht nämlich sogar wirklich glauben.![]()
Stattdessen kommt die Debatte auf, ob wir nicht mehr Kitaplätze für die unter 3jährigen schaffen könnten.Also: Kinder beiseite schaffen, dann klappts auch mit der Gleichberechtigung und die Mütter jammern nicht - dürfen nicht jammern - wenn sie nach Jahren der Kinderbetreuung im Job schlechtere Chancen haben als der Kindsvater.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shevek« (4. Februar 2013, 17:38)
Ja, das ist vielen Frauen leider nicht klar, deswegen lassen sie sich auf solche Deals überhaupt erst ein. Die Zugewinngemeinschaft regelt rückblickend genau solche Aufteilungen. Für die die Zeit nach der Scheidung muss nach neuer Rechtslage Frau (meist) wieder selber ran.Nur, was wäre würden wir uns trennen? Würden wir nicht zusammenleben?
Beruflich hat er einfach 10 Jahre Vorsprung, er hat jünger angefangen als ich, und die Kinder waren ja versorgt.
Nach einer Trennung würde er einfach weitermachen, hätten wir nie zusammengelebt, hätte er diese Karriere genauso machen können.
Und ich hätte als Alleinerziehende nur weniger Möglichkeiten als jetzt mit Mann.
Was ist nun mit dem Ausgleich dieser Situation?
Wird immer weiter zurückgefahren.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arnoli74« (4. Februar 2013, 17:40)
auch beim Sorgerecht . Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hagebutte« (4. Februar 2013, 17:57)
Mir ging es dabei darum, dass Väter durch eine klassische Rollenverteilung oft schon in der Beziehung weniger vom Alltag ihrer Kinder mitbekommen als Mütter, die hauptsächlich die Aufgabe der Kinderbetreuung (Arztbesuche, Elterngespräche, Hilfe bei den Hausaufgaben) übernehmen. Wenn ein Vater nun nach einer Trennung gerne ein freies Leben führen möchte und die Kinder nur alle 14Tage am Wochenende und Mittwoch Nachmittag sieht hat er meiner Meinung nach NICHT genügend Einblick in das Leben der Kinder um Entscheidungen IM SINNE DER KINDER mitzutreffen. Natürlich kann man jetzt sagen, die Mutter kann ihn ja regelmäßig informieren sollte, aber gerade nach einer Trennung hätte ich wenig Lust meine wenige Freizeit als Alleinerziehende damit zu verbringen meinen Ex über alles zu unterrichten, was seiner Meinung nach für ihn von Interesse ist.Ich verstehe an der Diskussion nicht wieso die bestehenden Ungleichheiten bei Ernäherrolle und Kinderbeteuung es rechtfertigen Väter vom Sorgerecht auszuschließen?
Die Lösung kann aber auch nicht sein, dem Vater mehr Rechte einzuräumen und der Mutter dadurch noch mehr Pflichten aufzubürden.Die bestehende Ungeichheit als Argument zu nehmen noch mehr zu erzeugen indem die Väter entrechtet werden und ihnen erstmal die Fähigkeit und den Willen abzusprechen sich um die Kinder zu Sorgen leuchtet mir nicht ein.
Und eigentlich wären jetzt die Väter gefragt, die nach ihrem Sorgerecht schreien, die sagen: Hallo, liebe Mütter, wir übernehmen jetzt die Hälfte der Elternzeit, wir lassen uns auch aufs Kind krank schreiben oder machen mal früher Schluss damit wir die Kinder zur Musikschule fahren oder zum Elterngespräch gehen können.
Dann könnte ich diesen Vätern ihren Wunsch nach dem Sorgerecht nämlich sogar wirklich glauben.![]()
Teilen, immer gerne, aber dann bitte auch da wo es unangenehm ist. Nicht beim Backen helfen wollen aber dann bitte das schönste Stück Kuchen mit Zuckerguss und Erdbeere haben wollen geht dann eben auch nicht.Aber andererseits so ist es nunmal wenn sich zwei entschlossen haben gemeinsam ein Kind zu zeugen. Die Väter umgekehrt erstmal unter Generalverdacht zu stellen geht auch nicht. Die Väter gehören genauso dazu.
Ich seh das wie Arnoli: Männer im vorraus zu bestrafen, weil sie später bestimmt nicht genug in der Familie mitanpacken ist keine Option.
Frauen die sich auf die klassische Rollenverteilung einlassen sind im Scheidungsfall die materiellen Verlierer, ganz klar. Allerdings sind Väter die kaum ihre Kinder sehen, weil sie immer arbeiten und die Last des Geld verdienens alleine tragen müssen in meinen AUgen auch blöd dran, weil ihnen ganz viel entgeht.
Darum Mut zum teilenauch beim Sorgerecht .
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sanni« (4. Februar 2013, 19:02)
Das ließe sich doch so regeln, dass Vater und Mutter gemeinsames Sorgerecht haben, wenn sie zusammenleben (und auch bei getrennt lebenden Eltern, wenn sie beide ein gemeinsames Sorgerecht wollen) und bei getrennt lebenden Elternteilen hat die Mutter bzw. der Vater das "komplette" Sorgerecht, bei der/dem die Kinder den größten Teil der Zeit leben und die/der, bei dem die Kinder weniger Alltagszeit verbringen hat "abgespecktes" Sorgerecht, also nur für die Bereiche, die das Leben der Mutter nicht über Gebühr bestimmen können.
Hast du Vorschläge? 
In die Karriereplanung kann dir der Mann auch nicht reinreden, oder?
Aber warum soll nur der Mann einen Ausgleich bekommen?
Und warum soll es dabei um Entscheidung gehen und nicht nur um Umgang mit dem Kind?
Ich könnte ihm ja auch nicht in seine Karriereplanung reinreden.
stelle ich mir schwierig vor zu realisieren.Das ließe sich doch so regeln, dass Vater und Mutter gemeinsames Sorgerecht haben, wenn sie zusammenleben (und auch bei getrennt lebenden Eltern, wenn sie beide ein gemeinsames Sorgerecht wollen) und bei getrennt lebenden Elternteilen hat die Mutter bzw. der Vater das "komplette" Sorgerecht, bei der/dem die Kinder den größten Teil der Zeit leben und die/der, bei dem die Kinder weniger Alltagszeit verbringen hat "abgespecktes" Sorgerecht, also nur für die Bereiche, die das Leben der Mutter nicht über Gebühr bestimmen können.
Timea, das habe ich auch überlegt, aber ehrlich gesagt fiel mir da nicht so viel ein, was dann noch unter dieses "kleine Sorgerecht" fallen könnte.Hast du Vorschläge?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »timea« (4. Februar 2013, 22:28)
Nur kurz, weil ich gleich ins Bett gehe, morgen dann ausführlicher:Das würde ein Sorgerecht erfordern, das Unterschiede macht je nachdem wieviel sich die Eltern einbringenstelle ich mir schwierig vor zu realisieren.
Ja, das ist vielen Frauen leider nicht klar, deswegen lassen sie sich auf solche Deals überhaupt erst ein. Die Zugewinngemeinschaft regelt rückblickend genau solche Aufteilungen. Für die die Zeit nach der Scheidung muss nach neuer Rechtslage Frau (meist) wieder selber ran.
Aber willst du jetzt echt, dass der Staat deinen Mann rückblickend straft, weil DU dieser Aufteilung zugestimmt hast? Die Konsequenzen für deine Situation musst du denke ich ein Stück weit auch eigenverantwortlich regeln...
Edit: Und was hättest du davon, wenn dein Mann mit Sorgerechtsentzug bestraft würde? Deine Situation verbessert sich dadurch nicht im Geringsten!
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Der Vater ist am Anfang wenn ein Baby auf die Welt kommt erstmal der Vater genauso wie die Mutter die Mutter ist.
Was die Beiden dann daraus machen bestimmen die gesellschaftlichen Umstände aber auch sie selbst.
Wenn ich Sanni richtig verstehe, dann geht es doch darum, dass kritisiert wird, dass die getrennt lebenden Väter mit dem gemeinsamen Sorgerecht das Leben der Mutter mitbestimmen können. Das ließe sich doch so regeln, dass Vater und Mutter gemeinsames Sorgerecht haben, wenn sie zusammenleben (und auch bei getrennt lebenden Eltern, wenn sie beide ein gemeinsames Sorgerecht wollen) und bei getrennt lebenden Elternteilen hat die Mutter bzw. der Vater das "komplette" Sorgerecht, bei der/dem die Kinder den größten Teil der Zeit leben und die/der, bei dem die Kinder weniger Alltagszeit verbringen hat "abgespecktes" Sorgerecht, also nur für die Bereiche, die das Leben der Mutter nicht über Gebühr bestimmen können.
Ich kenne mich mit den genauen Definitionen der Sorgerechtsdinge nicht so aus. Gemeinsames Sorgerecht bedeutet aber, dass beide Elternteile medizinischen Behandlungen zustimmen (oder sie eben ablehnen) müssen, beide die Verträge für Kita/Schule unterschreiben müssen, beide müssen die Eröffnung des Kontos für das Kind beantragen.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »staubschaefchen« (5. Februar 2013, 11:47)