schwieriger Kindergartenstart |
ant

** NEU **
Dabei seit: 19.04.2010
Beiträge: 5
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| schwieriger Kindergartenstart |
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Hallo,
ich habe das Problem, dass sich mein Sohn (fast 4) nur schlecht im Kindergarten eingewöhnen kann. Solange ich da bin ist alles in Ordnung, ich sitze in der Ecke und lese, wenn er mich etwas fragt verweise ich ihn an die Erzieherinnen, an welche er sich dann auch wendet und ich finde er macht gut mit und kann auch Konflikte aushalten. Ein Problem ist, dass er unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet und wenn er etwas Falsches gegessen hat, selbst sehr unverträglich wird, er mag dann z.B. zum Rausgehen keine Jacke anziehen (meiner Meinung nach weil er innerlich glüht), weint laut und will bei Mama bleiben. Mein Eindruck ist, dass die Erzieherinnen dies unter Trotzverhalten verbuchen und meiner Anwesenheit zuschreiben. Leider gelingt es mir nicht dieses Missverständnis aus der Welt zu schaffen. Wir sind mit Unterbrechungen schon seit 2,5 Monaten in der Eingewöhnungsphase, in der es auch von meiner Seite einige Pannen gegeben hat, es zu verschiedenen Missverständnissen gekommen ist und Personalwechsel gegeben hat. Ein Gespräch ist im Moment nicht möglich, die Leiterin hat sich über mich geärgert und möchte kein weiteres Gespräch. Wir haben jetzt noch 4 Tage Zeit, in der mein Sohn ohne mich im Kiga bleiben muss, bevor die Abmeldung droht. Eigentlich habe ich einen guten Eindruck von dem Kindergarten, ich habe ja jetzt auch genug Zeit dort verbracht, aber es ist mir von Anfang an nicht gelungen den Mitarbeiterinnen glaubhaft zu versichern, dass ich nicht das Problem bin sondern mein Sohn, der von seinem Wesen und seinen Möglichkeiten her schon immer etwas mehr Mama gebraucht hat und in allem sein eigenes Tempo hatte, aber letztendlich, wenn auch spät, alles geschafft hat/schaffen wird. Die Erzieherinnen finden es normal, dass Kinder bei der Trennung weinen und festgehalten werden müssen, um der Mutter nicht hinterher zu laufen. Ich finde das nicht normal und hätte gerne Meinungen der Rabeneltern. Mit meinem Sohn habe ich vereinbart, dass ich in den nächsten Tagen gehe, auch wenn er das nicht möchte, aber wenn es ihm nach 5 Minuten nicht besser geht, die Erzieherin mich anruft und ich ihn abhole. Er hat sich mit viel Mühe darauf eingelassen, sich in der Bringsituation mit Händen und Füssen gewehrt, 5 Minuten geweint und ich habe ihn wieder mitgenommen. Am nächsten Tag hat er sich schon zu Hause gewehrt und ich habe ihn schreiend ins Auto getragen, er war dann aber 1 Stunde alleine im Kiga, bevor er um einen Anruf gebeten hat sagt die Erzieherin. Er sagt sie habe zu spät angerufen und er möchte nie mehr in den Kiga. Ich habe kein gutes Gefühl, wenn ich ihn gegen seinen Willen in den Kiga bringe, ich habe Sorge, dass ihm diese Vorgehensweise schadet, was ist Rabeneltern-Meinung? Erschwerend kommt hinzu, dass ich eigentlich arbeiten muss und auf einen Kindergartenplatz angewiesen bin. In den letzten Tagen habe ich leider das Gefühl, dass das Unverständnis auf Seiten der Mitarbeiterinnen immer größer wird und sie froh sind, wenn ich nicht mehr komme. Meine Versuche die Situation zu klären wurden mit der Begründung abgelehnt, es habe genug Gespräche gegeben und ich solle mich an die Absprachen halten. Wenn ich mein bisher Geschriebenes lese habe ich das Gefühl, dass der Kindergarten vielleicht nicht mehr der richtige Ort ist für meinen Sohn, so dass ich sehr ratlos bin. Wo bekomme ich einen anderen Kiga-Platz her, wenn ich einen finde, wird die Eingewöhnung dann wieder so schwierig? Mein Sohn war ein Jahr 2x wöchentlich in einer Spielgruppe (8-10 Kinder, 1 Erzieherin), in der immer nur eine Mutter anwesend sein musste. Dort ist es ihm mit viel Geduld meinerseits gelungen auf meine Anwesenheit zu verzichten, aber wir hatten alle Zeit der Welt, weil ich nicht gehen musste, das ist im Kindergarten normalerweise anders. Bevor wir mit der Eingewöhnung im Kindergarten begonnen haben, war er auch gerne alleine mit der Oma und der Babysitterin, jetzt nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass er ziemlich am Limit ist. Über Anregungen, Ratschläge, Meinungen würde ich mich sehr freuen.
Ratlose Grüße, a*
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19.04.2010 14:59 |
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chindsmagd

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Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 1.349
Kinder: 2 Mädchen
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oh weh, das klingt nicht gut.
Was ist das denn für ein Kindergarten, welches Konzept?
Warum lassen die ein weiteres Gespräch nicht zu? Gibt es Möglichkeiten ein gemeinsames Gespräch mit dem Elternbeirat zu führen?
Es kann doch nicht sein, dass ihr ausgeschlossen werdet?!
Bei uns ist es mittlerweile so, dass jedes Kind so lanbge Eingewöhnungszeit bekommt wie es braucht- allerdings weiß ich nicht, wie das praktisch aussieht, wenn es über Monate geht.
Wir haben mittlerweile auch Schwierigkeiten im Kiga. Tochter wurde immer als Stur, etc. bezeichnet ich entgegnete, dass sie nicht anders "kann". Mittlerweile haben wir ADS diagnostiziert und der Kiga stellt sich noch mehr quer...
Einmal gegen die Windmühlen gelaufen und alles ist aus- da hilft auch Reden nichts mehr. Ich musste auch feststellen, dass ich weit mehr am Kürzeren Hebel sitze...
Ich hoffe, bei euch wird das wieder. Raten kann ich derzeit auch nichts
__________________ LG Chindsmagd
 
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19.04.2010 21:56 |
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schilf

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Dabei seit: 03.08.2007
Beiträge: 55
Herkunft: Bochum Kinder: Ida (04/2007), Amelie (12/2009)
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Hab leider keinen guten Tipp für dich... will dir und deinem Sohn aber wenigstens alles Gute wünschen!
Hoffentlich klappt es bald.
__________________ Schöne Grüße von Schilf!
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19.04.2010 22:02 |
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... ist zwar das Expertenforum, aber ich weiß wie blöd das Warten ist, wenn man grade am verzweifeln ist.
Also, was mir dazu einfällt ist
1. wie kann es sein, dass kein Gespräch mehr möglich ist??? Das geht ja gar nicht, unter diesen Umständen kann man sein Kind einfach nicht eingewöhnen. Das gilt es als allerserstes zu klären, zuerst mit der Leitung, im nächsten Schritt dem Elternrat und notfalls nicht scheuen, den Träger (würde mich ja mal interessieren wer das ist...) kontaktieren. Auch würde ich mal beim Jugendamt anfragen. Mediatoren gibt`s dort oder auch über Caritas / Diakonie ist bestimmt auch nicht die schlechteste Idee. Und dann noch das mit der drohenden Abmeldung, das ist schon fast unglaublich! Also wo sind wir denn???
2. Du schreibst Zitat "... Problem bin sondern mein Sohn, der von seinem Wesen und seinen Möglichkeiten her schon immer etwas mehr Mama gebraucht hat und in allem sein eigenes Tempo hatte, aber letztendlich, wenn auch spät, alles geschafft hat/schaffen wird..."
Also, das Kind ist bestimmt nicht das Problem und natürlich hat jedes Kind auch sein eigenes Tempo...
3. mach Dir bitte Gedanken was Dein Part ist an der aktuellen Situation!
Ich hab`s eilig, deshalb nur so kurz.
Alles Gute Euch beiden...!
__________________ Fürchte nicht das Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren. Carl Gustav Jung
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19.04.2010 23:19 |
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Ines Gärtner
Rabenexpertin

Dabei seit: 23.07.2007
Beiträge: 63
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hallo du :-) ,
ich denke, dass du sehr engagiert bist, was die eingewöhnung deines sohnes betrifft. und du hast einen prima kindergarten gefunden, behaupte ich mal, denn eine so intensive eingewöhnungszeit von 2,5 monaten ist wohl eher selten. klingt also für mich erst mal sehr positiv, ohne das konzept des kindergartens zu kennen. und natürlich ist es so, dass einige kinder von einem tag zum anderen gehen und andere monate brauchen, um sich einzugewöhnen. und zu lezteren gehört offenbar dein sohn. von daher noch einmal ein großes kompliment, dass du ihm diese zeit läßt.
unseeren text zur eingewöhnung kennst du sicher? falls nicht, schaue bitte hier .
ich denke, dass es ganz wichtig ist, wie sicher du dir bist, was die betreuung im kindergarten betrifft. denn dein sohn spürt ganz genau, wie es dir geht. weiterhin denke ich, dass es für kinder nicht unbedingt leichter wird, wenn sie das gefühl haben, dass erzieherinnen und eltern miteinander konkurrieren. ich beziehe mich damit auf o. g. beispiel, dass er die jacke nicht anziehen wollte. es klang für mich so, als ob du dann einschreiten und der erzieherin erklären würdest, warum er das tut etc.. vermutlich würde es er es ohne dich aber auch einfach machen
. vielleicht etwas später, als es die betreuerin möchte, aber damit klar zu kommen ist schließlich ihr job
. meine "bittere"
erfahrung als mutter ist, dass kinder im kindergarten dinge tun, die sie zu hause nie machen würden
. ich will damit sagen, dass im kindergarten nicht alles so laufen wird, wie du es dir vielleicht wünschst und trotzdem wird es für deinen sohn in ordnung sein, wenn für ihn ein vertrauensverhältnis zur erzieherin besteht.
mein rat wäre, noch einmal das gespräch zu suchen und vereinbarungen zu treffen, die für beide seiten okay sind. das natürlich nur, wenn du grundsätzlich bei diesem kindergarten trotz allem ein gutes gefühl hast und es noch einmal versuchen möchtest. dann wäre eine schrittweise eingewöhnung günstig. ich finde es eher ungünstig, deinen sohn entscheiden zu lassen, ob und wann bei dir angerufen wird. ich finde es gut, so etwas mit den erzieherinnen zu besprechen. für ein kind in der eingewöhnungszeit, das immer mal wieder kleinere und größere probleme haben wird, finde ich es nicht so gut, diese möglichkeit jederzeit in der hand zu haben. und es spricht im übrigen für den kindergarten, dass sie das offenbar mittragen
.
ich weiß leider nicht, wo du lebst und wie schwierig es ist, dort einen anderen kindergartenplatz zu finden. alternativ wäre eventuell auch eine tagesmutter denkbar? es klingt schon so, dass dein sohn lange braucht, um sich auf so eine neue situation einzulassen. vermutlich würde es in einem anderen kindergarten nicht unbedingt anders laufen. zum glück hat er ja dich
, so dass er nach seinem tempo begleitet wird.
alles gute und
__________________ liebe grüße
ines
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02.05.2010 22:26 |
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